

Hier findest du nützliche Tipps für dein Lauftraining - zur Verfügung gestellt vom ärztlichen Partner des Tiroler Frauenlaufs, der Gemeinschaftspraxis Die Orthopäden.
Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern und Trainieren!
++ TIPP 8 ++
Verwende den richtigen Schuh. Das ist nämlich der, der passt – bei verschiedenen Fußfehlstellungen oder Überlastungssyndromen können verschiedene Schuhzurichtungen (Pronationsstütze, Innen/Außenranderhöhung, Fersenfassung uvm.) oder orthopädische Sporteinlagen ( Metatarsalgie, Fersensporn, Senk-Spreizfuß usw.) hilfreich sein. Viele Sportfachhändler bieten mittlerweile auch kostenlose Laufanalysen an.
++ TIPP 7 ++
Schneide Dir die Nägel – das verhindert Druckprobleme. Ein Bluterguss unter dem Nagel (subunguales Hämatom) könnte entstehen und Dich schmerzbedingt tagelang einschränken. Die Zehennägel immer nur gerade nicht rund schneiden - ein eingewachsener Zehennagel könnte die Folge sein (Unguis incarnatus).
++ TIPP 6 ++
Vergiss nicht das regelmäßige (!!) Dehnungsprogramm! Auch das hilft Überlastungssyntomen vorzubeugen. Nach der Belastung neigt der Muskel zur Verkürzung. Dehne nach der Belastung nur "soft" zur Lockerung, NICHT mit Gewalt in den ausgepowerten Muskel hinein! Gut wäre einige Stunden nach der Belastung nochmal zu dehnen.
++ TIPP 5 ++
Dein Muskel ist zwar viel besser als ein Verbrennungsmotor - aber etwas braucht er doch: also genügend trinken (vor allem, wenn es heiß ist!) und denk daran, Deinem Muskel genügend Energie zur Verfügung zu stellen. Gerade das Joggen am Morgen vor dem Frühstück ist ernährungsmedizinisch nicht unproblematisch!
++ TIPP 4 ++
Wenn Du einen neuen Schuh hast, dreh erst mal eine kleine Runde. Auch wenn es der teuerste Schuh im Geschäft war können Druck und Überlastungsprobleme auftreten. Eine triviale Blase kann Dich um eine Woche und mehr zurückwerfen.
++ TIPP 3 ++
Vergiss nicht, Dich ausreichend aufzuwärmen! Laufen wird generell als „ Aufwärmen“ angesehen – prinzipiell richtig. Wenn aber bereits latente Beschwerden bestehen, wie etwa Achillessehnenprobleme, kann dies durch die kurze, abrupte Bewegung schon „zu viel" sein. Also besser erst mal ein Stückchen gehen, schneller werden, laufen.
++ TIPP 2 ++
Wenn Du einen „Muskelkater“ hast, vermeide Sprints oder Abwärtslaufen, denn ein Muskelkater ist das 1. Stadium einer Muskelüberlastung/ Muskelschädigung. Ein sozusagen lädierter Muskel ist natürlich anfälliger – ein Muskelfaserriss könnte die Folge sein.
++ TIPP 1 ++
Versuch' nicht am ersten schönen, warmen Tag im Frühjahr alles das nachzuholen was Du über den Winter versäumt hast – Überlastungsprobleme von Sehnen und Bändern sind die Folge.
Auch wenn es ein paar Grad kälter ist, musst du natürlich nicht auf dein Laufprogramm verzichten - im Gegenteil! Denn die kristallklare Luft, die schneebedeckten Bergspitzen und wärmenden Sonnenstrahlen, die die verschneite Landschaft zum Glitzern bringen, bieten das perfekte Ambiente für deinen winterlichen Laufspaß!
Um den Laufwinter so richtig genießen, solltest du jedoch einige Punkte beachten:
Mit diesen einfachen Regeln kommst du fit und gesund durch den Laufwinter und hast außerdem noch einen tollen Trainingseffekt, denn der knirschende Schnee unter den Füßen verbessert die Fußgelenksarbeit und erhöht die Kraft-Ausdauerleistung.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Lauftraining!